Ein
sehr guter Post ist auch bei Jörg Rupp's Blog zu bewundern. Er trifft ziemlich genau mein Selbstverständnis als "Grüner". Wir sind eigentlich die "liberale" Partei, nur dass bei uns "liberal" etwas anders aufgefasst wird als bei der FDP, nämlich nicht als absolute Freiheit für die Wirtschaft, also Marktradikalismus fernab von jeglicher Regulierung, deren Konsequenzen wir kürzliche auf dem, ach so schön deregulierten, Finanzmarkt beobachten konnten, sondern als Freiheit der Bürger, also Wiederherstellung und Wahrung der Bürgerrechte. Die persönliche Ablehnung von Abtreibung ist außerdem eine durchaus legitime Ansicht (die ich allerdings nicht teile ;), solange sie nicht als Dogma missbraucht wird und der Freiheit zur individuellen Entscheidung der Verzug gewährt wird, ist dagegen sicher nichts einzuwenden. Ansonsten: Guter Post, wirkt erfrischend kontrastierend zu dem Einheitsbrei den man sonst in den Wahlkampfzeiten von den meisten Parteien liest, durch den sie sich bei einem möglichst breiten Publikum einschleimen wollen. So kürzlich in der aktuellen Gamstar Ausgabe (10/09) geschehen, die in ihrem Report "Wen wählen" die Parteien auf ihre "Spielekompatiblität" hin untersucht. Dort gibt sich selbst die Union der erklärten Spielehasser plötzlich lammfromm und schickt ihren JU-Sprecher zum Interview. Da ist die Aussage auf Frage 5 einfach schön zu lesen:
Frage: 5. Was werden Sie unternehmen , um die Rechte und die soziale Sicherung von klassischen Ehen und Familien als Grundpfeiler einer stabilen Gesellschaft zu erhalten und zu stärken?
Antwort: Nichts[…]
YMMD ;-)
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